Was mache ich nach dem Abschluss der Hochschule?

Klausenburg gilt nicht nur als eine kulturelle Universitätsstadt, sondern preist sich auch als eine ökonomisch stabile Stadt, mit einer Arbeitslosenrate, die sich unter dem nationalen Durchschnitt befindet. Jedoch muss man einsehen, dass auch Klausenburg von der Krise stark betroffen wurde und Arbeitsplätze nicht mehr so leicht zu finden sind. Jugendliche, die hier ihr Studium abschließen, haben, im großen und Ganzen, drei nennenswerte Möglichkeiten: entweder zurückzukehren in ihren Heimatsort, oder ins Außland umsiedeln, oder sich schließlich in einer multinationalen Firma einzustellen, die auch in Klausenburg tätig ist.

Das erste geschieht vor allem in den Fällen, in denen die jungen Absolventen eine gewisse Spezialisierung beendet haben, die in einer anderen rumänischen Stadt eher gefördert wird als in Klausenburg. Außerdem findet man manchmal schneller Arbeit in einer kleineren Stadt, wo jeder jeden kennt und man den Freunden eine Position versichern könnte.

Zu der zweiten Gruppe gehören diejenigen, die das Land verlassen, um im Westen Europas eine passende Arbeitsstelle zu finden. Die Zahl dieser Personen ist groß, und wächst an. Selbstverständlich haben die, die ausgereist sind, gewisse Hindernisse zu bekämpfen, wobei die Abneigung gegen Rumänen noch als das größte gilt. Sehr viele davon akzeptieren auch einen Job, den sie im Land nicht annehmen würden, weil die Vergütung sich als attraktiv erweist. Die Wahrheit ist, dass Löhne in Rumänien drei oder sogar vier Mal kleiner sind als in anderen Ländern der Europäischen Union. Jugendliche können sich schnell an die hemmungsreichen Bedingungen anpassen, wenn sie am Ende des Monats festellen, dass ihnen vom Gehalt noch Geld übrig geblieben ist.

Die Absolventen, die hier bleiben, mögen diese Stadt gewiss. Sie sehen auch ein, dass Klausenburg eine beruflich aktive Stadt ist. Auch wenn man nicht mehr so leicht Arbeit findet, wie vor der Krise, bleibt das Angebot doch noch ansprechend und die Löhne akzeptabel.

Zu den offenen Arbeitsmärkten zählen: Medizin, Computerwissenschaft (Software-entwicklung, Chip(s)herstellung, Debugging usw), Telekommunikation und Finanzen. Eine gemeinsame Charakteristik, die sich in allen erwähnten Feldern wiederfindet, ist die Notwendigkeit fremde Sprachen zu beherrschen. Heutzutage jedoch genügt Englisch nicht mehr -  Englischsprechen wird als eine sine qua non Fähigkeit betrachtet. Vielleicht mit der Ausnahme der medizinischen Praxis, wird in anderen Arbeitsbereichen eine zweite oder sogar eine dritte Fremdsprache verlangt. In diesem Sinne stehen diejenigen, die ihr Studium an einer fremdsprachigen Abteilung abgeschlossen haben, in einer überlegenen Position gegenüber denen, die in rumänischer Sprache studiert haben. Französisch, Italienisch, Deutsch und die nordischen Sprachen sind die meist gesuchten Fremdsprachen.

Warum aber die Person, die Deutsch kennt einen weiteren Vorteil hat, und an welchen Firmen sie sich damit bewerben kann, wird in der zweiten Hälfte des Artikels, mit einem neuen Post, preisgegeben.

Bianca Bota

 

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